Woran erkennt man, ob eine Sendung auf dem Transportweg übermäßiger Hitze ausgesetzt war?
Indem Sie aufsteigende, irreversible Temperaturindikatorstreifen an Ihrer Fracht anbringen. Diese verändern ihre Farbe dauerhaft, sobald die auf dem Streifen angegebenen Temperaturschwellen erreicht wurden. Seecontainer und andere Frachten sind während des Transports großer Sonneneinstrahlung ausgesetzt, wobei die Innentemperaturen bis zu 60 °C erreichen können, was die Ladung beschädigen kann. Da eine kontinuierliche Wärmeüberwachung schwierig und kostspielig ist, liefern irreversible Temperaturindikatoren einen klaren und kostengünstigen Nachweis über überschrittene Temperaturschwellen.
Welchen Temperaturschwellenwert sollten Sie für die Wärmeüberwachung beim Transport einstellen?
Abhängig von der Ladung können Hitzeschäden bereits bei 40 °C auftreten, was diesen Wert zu einem sinnvollen Schwellenwert am unteren Ende einer mehrstufigen Indikatorreihe macht. Insbesondere für wärmeempfindliche Fracht wie Elektronik, pharmazeutische Produkte, Chemikalien und bestimmte Güter wie Wein wird eine Temperaturanzeige empfohlen, die Werte zwischen 40 und etwa 60 °C abdeckt.
Wo sollte man einen Temperaturindikator auf einer Sendung anbringen?
Irreversible Temperaturindikatoren sollten an mehreren Punkten auf der Ladung selbst sowie im Container angebracht werden, um klare und konsistente Schwellennachweise über die gesamte Sendung hinweg zu gewährleisten. Wenn Ihre Fracht Produkte mit spezifischen wärmeempfindlichen Teilen enthält, sollten die Indikatoren direkt an oder so nah wie möglich an diesen Teilen angebracht werden, um überschrittene Schwellenwerte genau anzuzeigen.